Facebook Twitter E-mail
Home Vorstand DJK SV e. V. – wirtschaftlich ein gesunder Verein

DJK SV e. V. – wirtschaftlich ein gesunder Verein

Ausgestellt am 26. September 2021,

Pfarrer Martin Popp neuer geistlicher Beirat – Zahlreiche Ehrungen

Unter Corona-Bedingungen beziehungsweise –Vorschriften hatte vor kurzem der Sportverein seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ins Sportheim eingeladen; vorab fand noch eine Messe für die verstorbenen Mitglieder statt. Nach der Begrüßung durch Vorstand Josef Noderer meinte Bürgermeister Andreas Horsche in seinem Grußwort, ob der Verein nicht nochmals über eine Investition einer Photovoltaikanlage nachdenken könne, damit das nachhaltige Dorf Furth auf dem öffentlichen Dach des Vereins eine Anlage bauen kann. Auch der Nikolausmarkt könne wieder stattfinden und würde sich über eine Beteiligung des Vereins freuen und wünschte schließlich ein erfolgreiches Jahr.

Vereinsvorstand Josef Noderer berichtete zunächst, das man trotz Corona-Zeit vergleichsweise nur wenige Austritte zu verzeichnen hatte. Sein Dank galt Rudi Esposito, der das Training kostenlos leitete – endlich habe man wieder eine 1. Fußballmannschaft. Der Umbau der Schiedsrichter- und Mädchenkabine sei abgeschlossen, das Dach neu eingedeckt und die Heizung erneuert. Das defekte Flutlicht werde nun mit den Förderungen von Bund und Gemeinde  erneuert.  „Das Ehrenamt ist eines der wichtigsten Dinge für unseren Verein“, meinte Noderer schgließlich und fügte hinzu: „Auch einen neuen Platzwart brauchen wir ab dem nächsten Jahr!“

In den nun folgenden Berichten der zahlreichen Sportabteilungen war zunächst von der Gymnastikabteilung durch Marian Heinz zu vernehmen, dass am meisten die Kindergruppen von der Pandemie betroffen waren. Des Weiteren gebe es beim Kinderturnen neue Übungsleiterinnen , nämlich für die Gruppe der Kindergartenkinder Betty Kolbeck und Sonja Altmann und für die Schulkinder sind dies Caroline Stiegler und Rita König. Für die Tischtennisabteilung berichtete Fritz Pohl, dass man für die Spielrunde 2021/2022 nur noch zwei Mannschaften im Spielbetrieb habe und die 50-Jahr-Feier werde man auf nächstes Jahr verschieden. Martin Wegerer berichtete unter anderem, dass man bei 60 Mitglieder starken Tennisabteilung keine Mannschaften am Start habe. Kurz und schmerzlos der Bericht von Christian Zeiler für Volleyball, dass Corona-Bedingt wenig Betrieb war. Von der Showtanzgruppe war zu hören, dass man nach eineinhalb Jahren wieder einen Auftritt habe. Bei den Stockschützen, so Nicole Heise, waren alle Turnier und Meisterschaften abgesagt. Für die Ju-Jutsu-Abteilung war von Peter Zehetmaier zu vernehmen, dass Corona-Bedingt sporadisch und unregelmäßig vom Deutschen und Bayerischen Verband Online-Trainingseinheiten angeboten worden seien. Die geplante Gürtelprüfungen werden voraussichtliche in diesem Herbst nachgeholt und im Oktober ist eine Neuaufstellung der Kindergruppe geplant. Alex Spangenberg stellte sich als neuer Fußball-Abteilungsleiter vor und berichtete, dass man nach mehr als fünf Jahren wieder eine 1. Mannschaft habe und man bei einem Gewinnspiel einen Defibrillator für den Verein gewonnen habe. Bezüglich Jugendfußball, so Karl Gruber, habe man zur Zeit sieben Mannschaften und 15 Übungsleiter. Der Gesamtjugendleiter Fritz Schweibold ließ in einer schriftlichen Stellungsnahme verlauten, dass während des vergangenen Jahres die Teilnahme an zahlreichen Online-Meetings und Videokonferenzen auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene erfolgte. Eine Übungsleiterausbildung des Bayerischen Sportjugend Kreis Landshut, an der zwei Sportlerinnen aus Furth teilnahmen, wurde nach nur einem Wochenende abgebrochen; Fortsetzung erfolgt voraussichtlich im kommenden Frühjahr. Schließlich konnte man noch vernehmen, dass drei Mitglieder an einer bundesweiten Ausbildung zum „Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche im Verein“ teilnahmen. Die Schulung im Onlineformat wurde vom Deutschen Ju-Jutsu-Verband angeboten und finanziert. In Bezug auf die zahlreichen Berichte der Abteilungsleiter sei noch an ein Zitat von Goethe erinnert, das da lautet: „Wie fruchtbar ist der kleinste Kreis, wenn man ihn wohl zu pflegen weiß.“

Anschließend wurde von Helga Schiemann der Kassenbericht für 2020 sowie der Haushaltsplan für 2021 vorgetragen. Beides ließ erkennen, dass der Verein finanziell auf gesunden Füßen steht. Dies wurde auch von Kassenprüfer Thomas Pfüller so bestätigt und betonte: „Die steuerlichen Bestimmungen, der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit sowie die Satzungsmäßigkeit wurden beachtet. Im wirtschaftlichen Sinne besteht ein sehr gesunder Verein.“ Auf seinen Antrag hin wurde der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung erteilt.

Bei den anstehenden Neuwahlen wurde einstimmig Fritz Schweibold als Gesamtjugendleiter in seinem Amt bestätigt. Neuer geistlicher Beirat ist nun Pfarrer Martin Popp. Lediglich der Posten für die Mitgliederverwaltung ist weiterhin vakant.

Anschließend wurden zahlreiche Mitglieder für 25-, 40- und 60-jährige Vereinszugehörigkeit genannt, wobei viele von der ersten und zweiter Kategorie nicht anwesend waren. Josef Oberhofer und Ludwig Pöll erhielten unter starkem Beifall der Anwesenden die Ehrenurkunde und das goldene Abzeichen für sage und schreibe 60 Jahre Mitgliedschaft. (bac)

Die Vorstandschaft mit dem neuen geistlichen Beirat Martin Popp und den geehrten Mitgliedern.